Polizei Frankfurt – Blockadeaktionen kleinerer Gruppen von Blockupy unterbunden

Die durch die Polizei angekündigte und so umgesetzte präventive Taktik, Gewalttätigkeiten und Blockaden schon im Ansatz zu verhindern, ist bislang erfolgreich gewesen.

So wie hier unten lesen sich die offizellen Pressemitteilungen der Polizei, wer wissen möchte, was wirklich los ist, schaut besser hier:
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Update 18. Mai 2012 19.30 Uhr

Dritter Aktionstag verlief überwiegend friedlich

Frankfurt (ots) – Das Polizeipräsidium Frankfurt blickt am dritten Aktionstag auf einen überwiegend friedlichen Einsatz zurück.

Einzelne polizeiliche Einsätze, welche durchgängig ruhig und besonnen geführt wurden, beherrschten vor allem die Vormittagsstunden. Viele Aktivisten hatten sich in Gruppen aufgeteilt, um im Stadtgebiet unterschiedliche Aktionen durchzuführen. Hierbei kam es zu einzelnen Aufzügen und Sitzblockaden.

So wurden im Bereich Kettenhofweg/Mendelssohnstraße Verkehrsschilder aus dem Boden gerissen, an der Messe und im Bereich Schaumainkai/Rubensstraße und Friedensbrücke gab es verbotswidrige Aufzüge mit bis zu 1000 Personen, Barrikadenbauten und verschiedene Sitzblockaden. An anderen Stellen wurden kleinere Aufzüge festgestellt und teilweise wurde versucht, die Polizeiabsperrungen zu überwinden. Um die Mittagszeit wurde auch der Willy-Brandt-Platz von etwa 100 Aktivisten aufgesucht.

In der Gutleutstraße hatte sich mittags ein verbotswidriger Aufzug formiert, der sich in Begleitung von Polizeikräften bis zur Untermainanlage fortsetzte und anschließend aufgelöst wurde.

Am Nachmittag entstand am Schweizer Platz eine Ansammlung von etwa 200 Teilnehmern. Der Aufforderung die Örtlichkeit zu verlassen, kamen die Teilnehmer nach.

Insgesamt nahm die Polizei etwa 400 Personen, teilweise nur kurzfristig, zur Feststellung der Personalien in Gewahrsam. Diese sind zwischenzeitlich alle wieder entlassen worden.

Die Polizei bilanziert einzelne herausragende Straftaten. So sind die Sachbeschädigungen an einem Verwaltungsgebäude einer Bank in Rödelheim zu verzeichnen, wie auch die versuchte Brandstiftung an einem Streifenwagen und der Brandschaden auf der Bahnstrecke zwischen Frankfurt-Rödelheim und Frankfurt-West.

Dank der deutlichen Polizeipräsenz konnten tagsüber weitere gravierende Straftaten im Stadtgebiet von Frankfurt verhindert werden.

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Die vor dem Einsatz spürbare starke Verunsicherung in der Bevölkerung ist nun eher dem Gefühl gewichen, dass “alles nicht so schlimm” sei. Diese Entwicklung ist das Ergebnis einer punktgenauen Präsenz starker Polizeikräfte, die genau den Auftrag haben, die befürchteten Gewalttaten zu verhindern.

Dennoch versuchen unterschiedliche Gruppen, über das ganze Stadtgebiet verteilt, Aktionen durchzuführen:

So wurden bereits am Freitag Vormittag im Bereich Kettenhofweg/ Mendelssohnstraße Verkehrsschilder aus dem Boden gerissen, an der Messe und im Bereich Schaumainkai/Rubensstraße und Friedensbrücke gab es verbotswidrige Aufzüge mit bis zu 1000 Personen, Barrikadenbauten und verschiedene Sitzblockaden. An anderen Stellen wurden kleinere Aufzüge festgestellt und teilweise wurde versucht, die Polizeiabsperrungen zu überwinden.

Im Zuge der Unterbindung der laufenden Straftaten wurden an allen derzeitigen Brennpunkten ca. 400 Personen in Gewahrsam genommen.

Auf der Bahnstrecke zwischen Frankfurt-Rödelheim und Frankfurt-West wurden drei Kabelbrände in Höhe der Ludwig-Landmann-Straße festgestellt. Ob ein direkter Bezug zu den Aktivisten besteht, wird derzeit ermittelt.

Diese Vorkommnisse, die sich über das gesamte Stadtgebiet erstrecken, zeigen deutlich, dass die angekündigten Gewalttaten in der Stadt Frankfurt hätten Realität werden können. Daher hat das Polizeipräsidium Frankfurt der Bevölkerung versichert, dass alles unternommen wird, um genau diese Gewalttaten zu verhindern. (Telefon 069-755 82110)

Polizeipräsidium Frankfurt am Main
ots Presseportal

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